Gemeindehaus Riesbach, heute Kreisbüro und - wache 8, Foto GA

Nach der Eingemeindung von Riesbach in die Stadt Zürich 1893 wurde der Quartierverein 1894 gegründet. Er wahrt die Interessen der Bevölkerung.

Statuten des Quartiervereins


1. Name und Zweck

Unter dem Namen QUARTIERVEREIN RIESBACH besteht ein Verein im Sinne ZGB Art. 60ff. Der Verein wurde am 9. Juni 1894 gegründet. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Der Verein wahrt die Interessen der Quartierbewohner, fördert deren Mitsprache in Quartierfragen, fördert die Kommunikation im Quartier, arbeitet konstruktiv mit Behörden und Institutionen zusammen.


2. Mitgliedschaft

Dem Verein können angehören: Einzelmitglieder (natürliche Personen), Familien-/Paarmitglieder (zwei im gleichen Haushalt lebende Personen), Kollektivmitglieder (juristische Personen: Firmen, Vereine, Institutionen), Frei- und Ehrenmitglieder. Über die Aufnahme von Einzel-, Familien-/Paar- und Kollektivmitgliedern entscheidet der Vorstand. Freimitglieder können vom Vorstand ernannt werden. Ehrenmitglieder werden auf Antrag des Vorstandes von der Generalversammlung bestätigt.
Die Generalversammlung legt den Jahresbeitrag fest. Einzel-, Familien-/Paar- und Kollektivmitglieder sind zur Entrichtung des Jahresbeitrages verpflichtet. Vorstandsmitglieder sind während ihrer Amtszeit von der Beitragspflicht befreit.
Ein Mitglied kann seine Vereinsmitgliedschaft jederzeit schriftlich kündigen. Wer den Interessen des Vereins zuwiderhandelt oder die Beitragspflicht nicht erfüllt, kann als Mitglied ausgeschlossen werden.


3. Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung (MV) ist das oberste Organ des Vereins. Die ordentliche MV findet in der Regel jährlich im 1. Quartal statt. Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Eine ausserordentliche MV kann vom Vorstand einberufen werden. Verlangt 1/5 der Vereinsmitglieder schriftlich die ausserordentliche MV, muss der Vorstand innert einem Monat eine solche durchführen.

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:


Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet das absolute Mehr der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Ein Familien-/Paar-Mitglied hat zwei Stimmen. Ein Kollektiv-Mitglied hat nur eine Stimme. Für Statutenänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Zur Vorbereitung der MV sind folgende Fristen einzuhalten: Mitgliederanträge zur Traktandenliste: 30 Tage vor der MV, Einladung des Vorstandes zur MV: 20 Tage vor der MV, Mitgliederanträge zur Behandlung an der MV: 10 Tage vor der MV.


4. Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens 7 und höchstens 19 Mitgliedern, inkl. Präsidium. Er vollzieht die Beschlüsse der MV und wahrt die Vereinszwecke nach bestem Ermessen. Die verbindliche Unterschrift für den Verein führen die Mitglieder des Präsidiums mit der Aktuarin/dem Aktuar oder der Quästorin/dem Quästor. Der Vorstand verfügt über die ordentlichen Ausgaben im Rahmen des Budgets, über die ausserordentlichen Ausgaben bis 10% der budgetierten Einnahmen.


5. Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen sind interne Organe des Vereins. Sie werden vom Vorstand oder von der MV eingesetzt. Die Arbeitsgruppen erstatten regelmässig Bericht. Sie haben Antragsrecht an den Vorstand.


6. Kontrollstelle

Die Kontrollstelle besteht aus von der MV gewählten zwei Revisoren/Revisorinnen und einem Ersatzrevisor/einer Ersatzrevisorin. Die Kontrollstelle prüft die vom Quästor/von der Quästorin rechtzeitig erstellte Jahresrechnung, erstattet dem Vorstand Bericht und stellt der MV Antrag auf Rechnungsabnahme.


7. Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen.


8. Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer MV und durch die Zustimmung von mindestens zwei Dritteln sämtlicher Mitglieder beschlossen werden. Ist die MV nicht beschlussfähig, wird eine zweite Schluss-MV angesetzt, an der zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder den Auflösungsbeschluss herbeiführen können.
Die Liquidationsarbeiten sind durch den letzten Vorstand zu erledigen. Das Vereinsvermögen ist bei Vereinsauflösung bei der Zürcher Kantonalbank zu deponieren.
Bildet sich ein neuer Verein mit Zweck nach Art. 1, so kann ihm das Vermögen überschrieben werden. Ist dies nicht der Fall soll das Vermögen nach fünf Jahren gemeinnützigen Institutionen zugunsten des Quartiers Riesbach zugewendet werden.
Inventar und Archiv des Vereins dürfen nicht veräussert werden. Sie sollen für einen später sich neu mit Zweck nach Art. 1 bildenden Verein sicher aufbewahrt werden.
Nach fünf Jahren sollen Inventar und Archiv dem Stadtarchiv Zürich übergeben werden.

Zürich, den 8. April 2013 

Präsidium: Urs Frey / Quästorat: Claude Bernaschina

Statuten des Quartiervereins