Schulbaracken von 1909, Areal Nord Überbauung Hornbach, Foto GA

Diese Themen geben im Vorstand des
Quartiervereins Riesbach zu reden.

Protokolle Vorstandssitzungen

Vorstandssitzung vom 4. Juli 2017

Vorstandssitzung vom 6. Juni 2017

Vorstandssitzung vom 2. Mai 2017

Ältere Protokolle der Vorstandssitzungen und der Mitgliederversammlung des Quartiervereins finden Sie im Archiv.










Überbauung beim Bahnhof Tiefenbrunnen

Wie an der Generalversammlung vom 26. März 2012 mitgeteilt, hat der Vorstand des Quartiervereins Riesbach beschlossen, für die von der SBB-Immobilien geplante Überbauung beim Bahnhof Tiefenbrunnen einen Gestaltungsplan zu fordern. Dafür wurde das Instrument einer Einzelinitiative gewählt, die vom Präsidenten des Quartiervereins eingereicht worden ist. 

Wortlaut und Begründung der Einzelinitiative 

QV Riesbach bedauert Baubewilligung: Medienmitteilung vom 29. November 2012

Der Quartierverein nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass die Bausektion des Stadtrates dem Überbauungsprojekt beim Bahnhof Tiefenbrunnen stattgegeben hat. Der Quartierverein unterstützt die vom Gemeinderat am 22. März 2012 mit 78 Stimmen dem Stadtrat zu Bericht und Antrag überwiesene Einzelinitiative, welche für das SBB-Areal Tiefenbrunnen einen Gestaltungsplan verlangt. Der Grund dafür ist, dass eine Überbauung des Areals in Abstimmung mit den langfristigen Erfordernissen des Bahnhofbetriebs mit Umsteigeknoten auf Tram und Bus sowie den übrigen geplanten Entwicklungen im äussersten Seefeld erfolgen muss. Zudem sind an die Erschliessung und Gestaltung höchste Anforderungen zu stellen, handelt es sich doch um das Tor zur Stadt von der Goldküste her. Zusammen mit dem Umstand, dass Konzessionsland zur Bebauung ansteht, ist eine koordinierte, transparente und demokratisch legitimierte Überbauungslösung unabdingbar. 

Keine Gestaltungsplanpflicht für SBB-Areal Tiefenbrunnen

Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom 11. September 2013

Medienmitteilung vom 18. September 2013

Medienmitteilung vom 4. März 2014

Der Gemeinderat nimmt die Einzelinitiative an

Am 14. Mai 2014 hat der Zürcher Gemeinderat den Antrag des Stadtrates auf Teilungültigkeitserklärung und Ablehnung einer Einzelinitiative, welche für das Areal beim Bahnhof Tiefenbrunnen einen Gestaltungsplan verlangt, seinerseits abgelehnt. Mit anderen Worten, die Forderung des Quartiervereins Riesbach, die unter dem Namen seines Präsidenten eingereicht worden ist und welche 2012 die Zustimmung der Mitgliederversammlung erfahren hat, wurde mit 65 Ja zu 52 Nein angenommen. Damit muss der Stadtrat wahrscheinlich nochmals über die Bücher und sich Gedanken dazu machen, wie der besonderen Lage des Grundstücks als Verkehrsknotenpunkt zwischen Bahn, Bus, Tram und Individualverkehr einerseits und als Tor zur Stadt und mit seiner Nachbarschaft zur künftigen Marina Tiefenbrunnen anderseits für künftige Bauprojekte planerisch Rechnung zu tragen sei (Einzelinitiative). 'Wahrscheinlich' deshalb, weil sich die derzeitige Rechtslage noch etwas kompliziert gestaltet. Die bereits erteilte Baubewilligung für das strittige Projekt der SBB (welche durch die Einzelinitiative nicht hätte rückgängig gemacht werden können) ist durch einen Rekurs der Anwohnerschaft blockiert. Dieser Einsprache wurde in erster Instanz stattgegeben. Die SBB hat dagegen Beschwerde erhoben, welche derzeit beim Verwaltungsgericht hängig ist. Sobald eine definitive Bestätigung des ursprünglichen Rekurses vorliegt, wird die Einzelinitiative ihre Wirkung entfalten können. Einstweilen freut sich der QVR zusammen mit der Quartierbevölkerung über den erlangten Zwischensieg und dankt allen, die zu diesem Teilerfolg beigetragen haben.